Endlich ist sie da! Die Dornröschentasse!
Edles Porzellan mit einem Dornröschen Aufdruck in rosa außen und innen küsst gerade der Prinz die Prinzessin wach. Ein schwarz/weißer Scherenschnitt mit rosafarbenden Rosenkranz. Bis zum Hessentag, der am 29.05.2015 beginnt, ist die Tasse bei für 15,- Euro als Einführungspreis erhältlich. Ein schönes Geschenk, oder?!
Lieblingsschmuck
Machen Sie aus Erinnerungen Lieblingsschmuck
Dienstag, 14. April 2015
Dienstag, 10. März 2015
Diese schöne Karte ist bald in der Tourist Information in Kassel zu bekommen, außerdem noch im Märchen Laden in Bad Wildungen oder direkt bei mir.
Montag, 9. März 2015
Wer kennt den süßen Brei?
Vor langer Zeit lebte ein armes und artiges Mädchen mit seiner Mutter
allein in einem alten und kleinen Haus. Die beiden mussten sehr oft
hungern, denn sie hatten nur wenig zu essen. Als wieder einmal nichts
mehr zu Essen gab, ging das Mädchen hinaus in den Wald. Dort traf es auf
eine alte Frau, die die Sorgen und Nöte des Mädchens schon kannte. So
schenkte die alte Frau ihr ein Töpfchen zu dem sollt es sagen:
"Töpfchen, koche", so kochte es guten süßen Hirsebrei, und wenn es
sagte: "Töpfchen, steh", so hörte es wieder auf zu kochen.
Das Mädchen ging gleich zurück zu ihrer Mutter und erzählte von der Begegnung mit der alten Frau. Von Hunger geplagt probierten sie das Töpfchen gleich aus. Und tatsächlich es funktionierte, sie konnten süßen Hirsebrei essen – so oft und soviel sie wollten. Eines Tages ging das Mädchen ins Dorf. Die Mutter blieb allein zurück und hatte schon bald Hunger. Da sagte sie: "Töpfchen, koche". Schon bildete sich der leckere Bei in dem Töpfchen und die Mutter konnte sich satt essen. Als aber genug Brei im Bau hatte, wollte sie das Töpfchen zum Aufhören bringen. Doch nein, die Mutter hatte die Worte vergessen. Also kocht das Töpfchen weiter und der Brei stieg über den Rand hinaus und kocht immerzu. Schon bald waren die Küche und das ganze Haus voller Brei. Bald auch das zweite Haus und dann die Straße, als wollte das Töpfchen die ganze Welt satt machen. Endlich, als nur noch ein einziges Haus übrig war, kam endlich die Tochter nach Hause und sprach: "Töpfchen, steh".
Da blieb es steht und hörte auf zu kochen. Und wer wieder in die Stadt wollte, der musste sich durchessen.
Das Mädchen ging gleich zurück zu ihrer Mutter und erzählte von der Begegnung mit der alten Frau. Von Hunger geplagt probierten sie das Töpfchen gleich aus. Und tatsächlich es funktionierte, sie konnten süßen Hirsebrei essen – so oft und soviel sie wollten. Eines Tages ging das Mädchen ins Dorf. Die Mutter blieb allein zurück und hatte schon bald Hunger. Da sagte sie: "Töpfchen, koche". Schon bildete sich der leckere Bei in dem Töpfchen und die Mutter konnte sich satt essen. Als aber genug Brei im Bau hatte, wollte sie das Töpfchen zum Aufhören bringen. Doch nein, die Mutter hatte die Worte vergessen. Also kocht das Töpfchen weiter und der Brei stieg über den Rand hinaus und kocht immerzu. Schon bald waren die Küche und das ganze Haus voller Brei. Bald auch das zweite Haus und dann die Straße, als wollte das Töpfchen die ganze Welt satt machen. Endlich, als nur noch ein einziges Haus übrig war, kam endlich die Tochter nach Hause und sprach: "Töpfchen, steh".
Da blieb es steht und hörte auf zu kochen. Und wer wieder in die Stadt wollte, der musste sich durchessen.
Freitag, 27. Februar 2015
Rapunzelschmuck
| Das Motive aus dem Rapunzelmärchen, kombiniert mit einer Perle. |
| Der Armreif hat einen wunderschönen, eleganten Cabochon. In verschiednen Größen erhältlich. |
| Zu diesen schönen Perlhänger braucht man doch nicht mehr sagen, oder?! |
| Dazu ein edler Ring. Alle Materialien sind nickelfrei! |
Allerdings wurde ihre Lust auf die Rapunzeln immer größer, so dass ihr Gemahl erneut über die Mauer kletterte. "Was erlaubst du dir, auf meinem Grundstück herum zu trampeln?", hörte er eine Stimme. Die erboste Zauberin stand vor ihm. Der Mann sprach zitternd: "Ich wollte kein Dieb sein, aber meine Frau war so gierig auf die köstlichen Rapunzeln, dass ich sie ihr einfach bringen musste." "Nun, dann sei es so", sprach die Zauberin und fügte an: "Du kannst dir so viele Rapunzeln nehmen, wie du willst. Zum Tausche jedoch gehört das erste Kind aus eurer Ehe mir." Der Mann bejahte den Tausch und nur wenige Woche später war seine Frau mit einem Mädchen schwanger. Sogleich als das Kind geboren war, kam die Zauberin und holte sich, was ihr der Mann versprochen hatte. Sie nannte das Mädchen, das wunderschön war, Rapunzel. Im Alter von zwölf Jahren sperrte die Zauberin Rapunzel in einem treppenlosen Turm, der nur oben ein schmales Fenster hatte.
Einige Jahre später ritt der Sohn des Königs an dem Turm vorbei und hörte die zarte Stimme der singenden Rapunzel. Da er nicht in den Turm einkehren konnte, ritt er nach Hause, doch die Erinnerung an die Stimme ließ ihm keine Ruhe. So ritt er immer wieder zu dem Turm, hörte eines Tages die Zauberin ihren Spruch rufen und beobachtete, wie sie hinaufkletterte. Er wartete, bis sie wieder verschwunden war und rief in der Dämmerung ebenfalls den Spruch.
Eines Tages jedoch erzählte Rapunzel der Zauberin im Eifer von dem Königssohn. Voller Zorn schnitt sie ihr die Haare ab und brachte das Mädchen in eine noch verlassenere Gegend.
Ende
Dienstag, 17. Februar 2015
Frau Holle, immer wieder schön!
Es war einmal eine Witwe, die hatte zwei Töchter. Die eine war schön
und fleißig, die andere wiederum hässlich und arbeitsfaul. Da die
hässliche und faule Tochter jedoch das eigene Kind der Witwe war, hatte
die Mutter sie viel lieber als die schöne Stieftochter und so musste sie
alle Arbeiten verrichten die ihr zu getragen wurden, wie das tägliche
Spinnen am Brunnen, bis ihr das Blut aus den Fingern lief. Eines Tages,
als die schöne Tochter wieder einmal am Brunnen saß, um zu spinnen
bemerkte sie plötzlich das Ihre Spule ganz blutig war. Um diese
daraufhin zu reinigen, bückte sie sich in den Brunnen und mit einmal
sprang ihr die Spule aus der Hand und fiel hinab in den Brunnen.
Plötzlich fing sie ganz bitterlich an zu weinen und eilte zu ihrer
Stiefmutter, um ihr vom Missgeschick zu erzählen. Anstelle jedoch von
der Mutter bedauert zu werden, war diese so unbarmherzig und kalt das
sie nur sprach: "Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol' sie
auch wieder herauf." Sprachlos und voller Angst vor der Stiefmutter,
ging die schöne Tochter zurück zum Brunnen und wusste zunächst nicht,
wie sie die Spule wieder zurückholen sollte. Doch dann nahm sie all
ihren Mut zusammen und sprang in den Brunnen, um sich die Spule
zurückzuholen.
Nachdem sie zunächst besinnungslos den Brunnen herabfiel, erwachte sie plötzlich und fand sich auf einer wunderschönen grünen Wiese wieder, wo die herrlichsten Blumen standen und die Sonne schien. Als sie die Wiese entlang ging, kam sie zu einem großen Backofen, der voller fertiger Brote war und die Brote riefen nur: "Ach zieh uns raus, zieh uns, sonst verbrennen wir. Wir sind schon längst gebacken." Daraufhin nahm sie einen Brotschieber und holte alle Brote nacheinander heraus. Als sie weiter ging kam, sie auf einmal zu einem Baum, der voller reifer Äpfel war und der Baum rief nur: "Schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind schon alle reif." Da fing das Mädchen an, den Baum so kräftig zu rütteln und zu schütteln, bis die Äpfel herunterfielen und kein Einziger mehr oben blieb. Schön ordentlich packte sie alle Äpfel auf einen Haufen und ging weiter. Schließlich kam sie zu einem kleinen Haus, wo eine Frau herausguckte. Zunächst von Furcht und Ängstlichkeit ummantelt, wollte das Mädchen gerade fortlaufen, als die alte Frau rief: "Was fürchtest du dich mein liebes Kind? Bleib bei mir. Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, soll es dir gut gehen. Du musst nur achtgeben, dass du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, dass die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt. Ich bin die Frau Holle." Erfreut von der Zuneigung der alten Dame, willigte das Mädchen ein und war bereit, all ihre Dienste zu erfüllen.
Täglich schüttelte sie fleißig ihr Bett auf, sodass es immer auf der ganzen Erde schneite und erledigte auch sonst ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Dafür hatte das Mädchen ein gutes Leben bei Frau Holle und wurde mit den köstlichsten Sachen reich beschenkt. Nachdem die Schöne nun eine Weile bei der alten Dame lebte, merkte sie schnell, wie sie das Heimweh plagte und sagte: "Ich habe den Jammer nach Hause gekriegt, und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bleiben. Ich muss wieder hinauf zu den Meinigen." Da antwortete Frau Holle: "Es gefällt mir, dass du wieder nach Hause verlangst, und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen." Daraufhin nahm sie das Mädchen an die Hand und führte es zu einem großen Tor.
Gerade als das Tor aufging und das Mädchen darunter stand, fiel ein gewaltiger Goldregen herab und alles Gold blieb an der Kleidung des Mädchens kleben. "Das sollst du haben, weil du fleißig gewesen bist" sprach Frau Holle und gab ihr die verlorene Spule wieder zurück. Als sich das Tor verschloss, war das Mädchen wieder in ihre Welt zurückgekehrt und als sie sich ihrem Hof näherte, fing der Hahn an zu krähen und schrie: "Kikeriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hie!" Daraufhin begab sich das Mädchen hinein zu ihrer Stiefmutter und weil es so mit Gold bedeckt ankam, wurde es gut aufgenommen. Als die Stiefmutter hörte, wie es zu dem Reichtum gekommen war, wollte sie auch der ihrer eigenen hässlichen und faulen Tochter gerne dasselbe Glück verschaffen. So ging auch diese zum Brunnen, setzte sich darauf und fing an zu spinnen. Damit auch ihre Spule blutig wurde, stach sie sich in die Finger und zerstieß sich die Hand an einer Dornenhecke. Dann warf sie die Spule in den Brunnen und sprang selber hinein. Auch sie kam, wie ihre Stiefschwester, auf die schöne grüne Wiese und ging auf demselben Pfad weiter. Als sie zum Backofen gelangte, schrien die Brote wieder: "Ach zieh uns raus, zieh uns raus, sonst verbrennen wir, wir sind schon längst ausgebacken." Doch die faule Tochter antwortete nur: "Ich habe keine Lust mich schmutzig zu machen" und so ging sie einfach weiter. Bald kam auch sie zu dem Apfelbaum, der rief: "Ach schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle schon lange reif." Aber die faule erwiderte nur: "Du kommst mir recht, es könnte mir einer auf den Kopf fallen."
Damit ging sie weiter. Als sie zu Frau Holle´s Haus kam, fürchtete sie sich nicht vor der alten Frau, da sie von ihr schon gehört hatte und verdingte sich gleich als Magd. Am ersten Tag war sie noch sehr fleißig und erledigte alle Aufgaben, die ihr Frau Holle zutrug, denn sie dachte an das viele Gold, dass sie ihr schenken würde. Doch schon am zweiten Tag fing sie an zu faulenzen und am Dritten noch mehr, sodass sie morgens gar nicht mehr aufstehen wollte. Auch machte sie das Bett der Frau Holle schlecht und schüttelte es nicht so, dass die Federn aufflogen. Da wurde es der Frau Holle bald zu viel und sie kündigte der Faulen den Dienst. Diese freute sich endlich gehen zu können und erwartete nun auch mit Goldregen beschenkt zu werden. Als Frau Holle sie nun auch zu dem Tor führte und die Faule hoffnungsvoll darunterstand, kam jedoch statt des Goldes ein großer Kessel voll schwarzem Pech herunter und Frau Holle sagte nur: "Das ist zur Belohnung deiner Dienste" und schloss das Tor zu. Als die Faule ganz mit Pech bedeckt nach Hause kam, rief der Hahn auf dem Brunnen nur: "Kikeriki, unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie!" Das Pech aber wollte, solange sie lebte, nicht abgehen und blieb fest an ihr hängen.
Nachdem sie zunächst besinnungslos den Brunnen herabfiel, erwachte sie plötzlich und fand sich auf einer wunderschönen grünen Wiese wieder, wo die herrlichsten Blumen standen und die Sonne schien. Als sie die Wiese entlang ging, kam sie zu einem großen Backofen, der voller fertiger Brote war und die Brote riefen nur: "Ach zieh uns raus, zieh uns, sonst verbrennen wir. Wir sind schon längst gebacken." Daraufhin nahm sie einen Brotschieber und holte alle Brote nacheinander heraus. Als sie weiter ging kam, sie auf einmal zu einem Baum, der voller reifer Äpfel war und der Baum rief nur: "Schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind schon alle reif." Da fing das Mädchen an, den Baum so kräftig zu rütteln und zu schütteln, bis die Äpfel herunterfielen und kein Einziger mehr oben blieb. Schön ordentlich packte sie alle Äpfel auf einen Haufen und ging weiter. Schließlich kam sie zu einem kleinen Haus, wo eine Frau herausguckte. Zunächst von Furcht und Ängstlichkeit ummantelt, wollte das Mädchen gerade fortlaufen, als die alte Frau rief: "Was fürchtest du dich mein liebes Kind? Bleib bei mir. Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, soll es dir gut gehen. Du musst nur achtgeben, dass du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, dass die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt. Ich bin die Frau Holle." Erfreut von der Zuneigung der alten Dame, willigte das Mädchen ein und war bereit, all ihre Dienste zu erfüllen.
Täglich schüttelte sie fleißig ihr Bett auf, sodass es immer auf der ganzen Erde schneite und erledigte auch sonst ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Dafür hatte das Mädchen ein gutes Leben bei Frau Holle und wurde mit den köstlichsten Sachen reich beschenkt. Nachdem die Schöne nun eine Weile bei der alten Dame lebte, merkte sie schnell, wie sie das Heimweh plagte und sagte: "Ich habe den Jammer nach Hause gekriegt, und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bleiben. Ich muss wieder hinauf zu den Meinigen." Da antwortete Frau Holle: "Es gefällt mir, dass du wieder nach Hause verlangst, und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen." Daraufhin nahm sie das Mädchen an die Hand und führte es zu einem großen Tor.
Gerade als das Tor aufging und das Mädchen darunter stand, fiel ein gewaltiger Goldregen herab und alles Gold blieb an der Kleidung des Mädchens kleben. "Das sollst du haben, weil du fleißig gewesen bist" sprach Frau Holle und gab ihr die verlorene Spule wieder zurück. Als sich das Tor verschloss, war das Mädchen wieder in ihre Welt zurückgekehrt und als sie sich ihrem Hof näherte, fing der Hahn an zu krähen und schrie: "Kikeriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hie!" Daraufhin begab sich das Mädchen hinein zu ihrer Stiefmutter und weil es so mit Gold bedeckt ankam, wurde es gut aufgenommen. Als die Stiefmutter hörte, wie es zu dem Reichtum gekommen war, wollte sie auch der ihrer eigenen hässlichen und faulen Tochter gerne dasselbe Glück verschaffen. So ging auch diese zum Brunnen, setzte sich darauf und fing an zu spinnen. Damit auch ihre Spule blutig wurde, stach sie sich in die Finger und zerstieß sich die Hand an einer Dornenhecke. Dann warf sie die Spule in den Brunnen und sprang selber hinein. Auch sie kam, wie ihre Stiefschwester, auf die schöne grüne Wiese und ging auf demselben Pfad weiter. Als sie zum Backofen gelangte, schrien die Brote wieder: "Ach zieh uns raus, zieh uns raus, sonst verbrennen wir, wir sind schon längst ausgebacken." Doch die faule Tochter antwortete nur: "Ich habe keine Lust mich schmutzig zu machen" und so ging sie einfach weiter. Bald kam auch sie zu dem Apfelbaum, der rief: "Ach schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle schon lange reif." Aber die faule erwiderte nur: "Du kommst mir recht, es könnte mir einer auf den Kopf fallen."
Damit ging sie weiter. Als sie zu Frau Holle´s Haus kam, fürchtete sie sich nicht vor der alten Frau, da sie von ihr schon gehört hatte und verdingte sich gleich als Magd. Am ersten Tag war sie noch sehr fleißig und erledigte alle Aufgaben, die ihr Frau Holle zutrug, denn sie dachte an das viele Gold, dass sie ihr schenken würde. Doch schon am zweiten Tag fing sie an zu faulenzen und am Dritten noch mehr, sodass sie morgens gar nicht mehr aufstehen wollte. Auch machte sie das Bett der Frau Holle schlecht und schüttelte es nicht so, dass die Federn aufflogen. Da wurde es der Frau Holle bald zu viel und sie kündigte der Faulen den Dienst. Diese freute sich endlich gehen zu können und erwartete nun auch mit Goldregen beschenkt zu werden. Als Frau Holle sie nun auch zu dem Tor führte und die Faule hoffnungsvoll darunterstand, kam jedoch statt des Goldes ein großer Kessel voll schwarzem Pech herunter und Frau Holle sagte nur: "Das ist zur Belohnung deiner Dienste" und schloss das Tor zu. Als die Faule ganz mit Pech bedeckt nach Hause kam, rief der Hahn auf dem Brunnen nur: "Kikeriki, unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie!" Das Pech aber wollte, solange sie lebte, nicht abgehen und blieb fest an ihr hängen.
Ende
Mittwoch, 4. Februar 2015
So sieht der Märchenschmuck getragen aus
Mittwoch, 28. Januar 2015
Rotkäppchen, so schön mit der roten Kappe
Es war einmal ein kleines Mädchen. Das war so lieb und nett, dass
jedermann sie gern hatte. Am meisten aber wurde das Rotkäppchen von
seiner Großmutter geliebt. Von ihr hatte sie ihr Käppchen aus rotem
Stoff, dass sie immer trug und weswegen alle Menschen sie Rotkäppchen
nannten.
Eines Tages sagte die Mutter zu Rotkäppchen: "Großmutter ist krank. Bring ihr diese Flasche Wein und dieses Stück Kuchen." Sie trug Rotkäppchen auf, nicht vom Wege abzukommen, die Großmutter artig zu grüßen und nicht erst in allen Ecken des Hauses herumzustöbern.
Um zu Großmutters Haus zu gelangen, musste Rotkäppchen durch den großen Wald laufen. Dort begegnete ihr der Wolf. Sie hatte keine Furcht, denn sie kannte den Wolf nicht und wußte nicht, was für ein böses Geschöpf er war. So erzählte sie ihm brav, dass sie Wein und Kuchen für die Großmutter hat, als er sie danach fragte.
Rotkäppchen dachte sich auch nichts Böses, als sie ihm verriet, wo das Haus der Großmutter zu finden sei. Der Wolf aber dachte sich: "Das kleine Mädchen wird lecker sein. Und wenn ich es richtig mache, dann kann ich beide fressen!" Er lief ein Stück mit Rotkäppchen mit und sprach zu ihr: "Siehst du nicht die schönen Blumen? Warum schaust du sie dir nicht an? Und hörst du nicht die Vögel singen? Gefällt dir der Wald etwa nicht?" Rotkäppchen schaute sich nun um und tatsächlich gab es im Wald sehr schöne Blumen. Und obwohl sie ihrer Mutter versprochen hatte, den Weg nicht zu verlassen, lief Rotkäppchen nun immer tiefer in den Wald, um einen Blumenstrauß für die Großmutter zu pflücken.
Der Wolf aber lief schnell zu Großmutters Haus und klopfte an die Tür. "Wer ist denn da?", fragte die Großmutter. "Ich bin es, das Rotkäppchen. Ich bringe Wein und Kuchen, mach die Tür auf", log der Wolf. "Die Tür ist nicht verschlossen", antwortete die Großmutter und in dem Moment sprang der Wolf auch schon ins Haus und verschlang die Großmutter. Dann zog er ihre Kleider an, setzte sich ihre Haube auf und legte sich in ihr Bett.
Als
Rotkäppchen kam und sah, dass die Tür offen stand rief sie: "Guten
Tag!" Aber sie bekam keine Antwort. Und als sie vor das Bett trat und
sah, dass die Großmutter so anders aussah, fragte es:
"Großmutter, warum hast du so große Ohren?". "Damit ich dich besser hören kann".
"Und warum hast du so große Augen?" "Damit ich dich besser sehen kann?"
"Und was hast du für große Hände!" "Damit ich dich besser fassen kann!"
"Aber, Großmutter, was hast du für ein großes, fürchterliches Maul?"
"Damit ich dich besser fressen kann!", brüllte der Wolf, sprang auf und verschlang auch das Rotkäppchen.
So satt wie er war legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und schnarchte.
Als zufällig der Jäger vorbeikam, wunderte er sich, wie laut die Großmutter schnarchte und kam ins Haus, um zu sehen ob es ihr an etwas fehle. So fand er den Wolf im Bett, den er schon lange gesucht hatte. Der Jäger wusste sofort, dass der Wolf die Großmutter gefressen hatte. Deswegen erschoss er ihn nicht, sondern holte eine Schere und schnitt dem Wolf den Bauch auf, um sie zu retten. Der Jäger staunte nicht schlecht, wie er dann sah, dass auch das Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes sprang!
Schnell
holten sie ein paar große Steine, die sie dem Wolf in den Bauch
steckten und nähten ihn wieder zu. Als der Wolf aber wieder aufwachte,
dachte er: "Wie schwer mir der Magen ist von dem guten Mahl!"
Da er großen Durst hatte ging er zum Bach, um zu trinken. Er beugte sich ein Stück vor, und noch ein Stück - und weil er so schwere Stein im Bauch hatte, fiel er ins Wasser und ertrank.
Rotkäppchen aber schwor sich: "Nie wieder will ich den Weg verlassen, wenn ich der Mutter versprochen habe, es nicht zu tun."
Eines Tages sagte die Mutter zu Rotkäppchen: "Großmutter ist krank. Bring ihr diese Flasche Wein und dieses Stück Kuchen." Sie trug Rotkäppchen auf, nicht vom Wege abzukommen, die Großmutter artig zu grüßen und nicht erst in allen Ecken des Hauses herumzustöbern.
Um zu Großmutters Haus zu gelangen, musste Rotkäppchen durch den großen Wald laufen. Dort begegnete ihr der Wolf. Sie hatte keine Furcht, denn sie kannte den Wolf nicht und wußte nicht, was für ein böses Geschöpf er war. So erzählte sie ihm brav, dass sie Wein und Kuchen für die Großmutter hat, als er sie danach fragte.
Rotkäppchen dachte sich auch nichts Böses, als sie ihm verriet, wo das Haus der Großmutter zu finden sei. Der Wolf aber dachte sich: "Das kleine Mädchen wird lecker sein. Und wenn ich es richtig mache, dann kann ich beide fressen!" Er lief ein Stück mit Rotkäppchen mit und sprach zu ihr: "Siehst du nicht die schönen Blumen? Warum schaust du sie dir nicht an? Und hörst du nicht die Vögel singen? Gefällt dir der Wald etwa nicht?" Rotkäppchen schaute sich nun um und tatsächlich gab es im Wald sehr schöne Blumen. Und obwohl sie ihrer Mutter versprochen hatte, den Weg nicht zu verlassen, lief Rotkäppchen nun immer tiefer in den Wald, um einen Blumenstrauß für die Großmutter zu pflücken.
Der Wolf aber lief schnell zu Großmutters Haus und klopfte an die Tür. "Wer ist denn da?", fragte die Großmutter. "Ich bin es, das Rotkäppchen. Ich bringe Wein und Kuchen, mach die Tür auf", log der Wolf. "Die Tür ist nicht verschlossen", antwortete die Großmutter und in dem Moment sprang der Wolf auch schon ins Haus und verschlang die Großmutter. Dann zog er ihre Kleider an, setzte sich ihre Haube auf und legte sich in ihr Bett.
"Großmutter, warum hast du so große Ohren?". "Damit ich dich besser hören kann".
"Und warum hast du so große Augen?" "Damit ich dich besser sehen kann?"
"Und was hast du für große Hände!" "Damit ich dich besser fassen kann!"
"Aber, Großmutter, was hast du für ein großes, fürchterliches Maul?"
"Damit ich dich besser fressen kann!", brüllte der Wolf, sprang auf und verschlang auch das Rotkäppchen.
So satt wie er war legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und schnarchte.
Als zufällig der Jäger vorbeikam, wunderte er sich, wie laut die Großmutter schnarchte und kam ins Haus, um zu sehen ob es ihr an etwas fehle. So fand er den Wolf im Bett, den er schon lange gesucht hatte. Der Jäger wusste sofort, dass der Wolf die Großmutter gefressen hatte. Deswegen erschoss er ihn nicht, sondern holte eine Schere und schnitt dem Wolf den Bauch auf, um sie zu retten. Der Jäger staunte nicht schlecht, wie er dann sah, dass auch das Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes sprang!
Da er großen Durst hatte ging er zum Bach, um zu trinken. Er beugte sich ein Stück vor, und noch ein Stück - und weil er so schwere Stein im Bauch hatte, fiel er ins Wasser und ertrank.
Rotkäppchen aber schwor sich: "Nie wieder will ich den Weg verlassen, wenn ich der Mutter versprochen habe, es nicht zu tun."
Ende
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